Tanja Kinkel – die Erfolgsautorin

Tanja Kinkel - Die Puppenspieler
Tanja Kinkel – Die Puppenspieler

Tanja Kinkel ist eine erfolgreiche deutsche Autorin, die 1969 in Bamberg geboren wurde. Bekannt geworden ist sie vor allem für historische Romane. Mit diesen wurde Kinkel mittlerweile in zahlreiche Sprachen übersetzt und steht in den nationalen Bestseller-Listen immer auf den vorderen Plätzen. Neben ihren Romanen hat sie auch ein Theaterstück verfasst und zahlreiche Essays veröffentlicht. Sie lebt in München.

Zu ihren bekanntesten Büchern gehören „Die Puppenspieler“, „Götterdämmerung“, „Venuswurf“, „Säulen der Ewigkeit“, „Im Schatten der Königin, „Das Spiel der Nachtigall“, „Verführung“ und „Manduchai – die letzte Kriegerkönigin“, und „Schlaf der Vernunft“

Tanja Kinkel – Autorin seit Kindestagen

Kinkel begann schon mit 8 Jahren, erste Geschichten zu schreiben. Und war bereits damals scheinbar ziemlich gut darin: so gewann sie 1978 bereits in einem Jugendliteraturwettbewerb den 1. Preis für den besten Einzeltext sowie den 3. Preis für fünf weitere Texte. 1979 – im Alter von 10 Jahren – schrieb sie ihren ersten Roman und gewann im Alter von 19 Jahren den ersten Preis im Fränkischen Jugendliteratur-Wettbewerb für den besten Einzeltext.
Nach dem Abitur studierte Tanja Kinkel Germanistik, Theaterwissenschaft und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und machte währenddessen auch ein Praktikum beim Süddeutschen Verlag.

Darüber hinaus zeigte sich schnell, dass Kinkel vielfältig begabt war und mit ihren Texten die Kritiker zu überzeugen wusste: Preise, Stipendien und Förderaufenthalte waren bei ihr fast schon an der Tagesordnung. So gewann sie 1990 mit ihrem ersten Roman „Wahnsinn, der das Herz zerfrißt“ direkt ein Jahresstipendium der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Ein Jahr später erschien ihr Buch „Die Löwin von Aquitanien“ , für das sie den Förderpreis des Freistaates Bayern für junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller gewann. Ihr Buch „Der Puppenspieler“ erschien 1993 und brachte ihr einen Förderaufenthalt für die Villa Massimo, den sie bei Rom verbrachte. 1996 folgte dann noch ein Stipendium in der Villa Aurora in Los Angeles, ehe Tanja Kinkel ihr Studium 1997 mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss.

Preise, Preise, Preise…und ganz viel Engagement

Im Jahr 2000 erhielt Tanja Kinkel den Kulturpreis der Oberfänkischen Wirtschaft, als Anerkennung für ihre nie abgerissene Verbindung zu Bamberg. Von Oktober 2001 bis zu seiner Auflösung Ende 2002 war sie zusammen mit Gaby Hauptmann, Lea Rosh, Wolfgang Herles, Walter Kempowski und Günter Ogger Beirat des Bertelsmann Buchclubs. In dieser Zeit interviewte für ihren Roman Götterdämmerung unter anderen Bill Clinton und Henry Kissinger.

Durch ihre Berufung in das Kuratorium des 1997 neu geschaffenen Internationalen Kulturhauses Villa Concordia in Bamberg gibt sie regelmäßig ihre Erfahrungen mit Stipendien weiter.Nebenbei engagiert sich Tanja Kinkel für Kinder in Afrika und ist seit Schirmherrin für ein Projekt des Wiederaufbaus von Schloß Zerben, dem realen Standort der fiktiven Figur Effi Briest von Theodor Fontane.

Tanja Kinkel – Bücher

  • Wahnsinn, der das Herz zerfrißt (Romanbiographie über Lord Byron), München 1990
  • Die Löwin von Aquitanien, München 1991
  • Die Puppenspieler, München 1993
  • Mondlaub, München 1995
  • Die Schatten von LaRochelle, München 1996
  • Die Prinzen und der Drache, Stuttgart 1997
  • Unter dem Zwillingsstern, München 1998
  • Die Söhne der Wölfin, München 2000
  • Der König der Narren, München 2003
  • Götterdämmerung, Thriller, Frankfurt 2003.
  • Venuswurf, München 2006
  • Säulen der Ewigkeit, München 2008
  • Im Schatten der Königin, München 2010
  • Das Spiel der Nachtigall, München 2011
  • Die vierte Zeugin, Berlin 2012
  • Verführung, München 2013
  • Manduchai, die letzte Kriegerkönigin, München 2014
  • Schlaf der Vernunft, München 2015

Schauspiel
2002 Premiere des Dramoletts Gottesurteil auf dem Domplatz in Bamberg
2007 Ihr sollt dem Kaiser geben, was des Kaisers ist und Bitte für uns Sünder.

Wer mehr über Tanja Kinkel erfahren möchte, dem sei ihre Website ans Herz gelegt, an dem sie viel Interessantes und Wissenswertes preisgibt. Reinschauen lohnt sich!